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[1] (1790) (1790)
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Kaum hörte Alexius von diesem Unglück, so war«r auch schon aus dem Wege nach Dalmatien, um sichan den Urheber desselben exemplarisch zu rachen, unddie zerstörten Festungen wieder herzustellen. In Da.phnmion, einer alten Stadt, 40 Stadien von Con-stautinopelss mußte er eine Zeit lang anhalten, weilseine Verwandten, die ihn begleiten sollten, steh nochnicht eingesunden hatten. Den Tag darauf kam Dio-genes Riccphorus an. Sein äusseres Betragen gegenden Kayser, war so gefällig, so einschmeichelnd. Laßman nichts weniger, als Verräthersy argwöhnen konn-te, die er doch im Schilde führte, und dadurch aus-zuführen hoffte, daß er sein Gezelt näher als gewöhn-lich bey dem kaiserlichen ausschlug. Dich letzte aberkam dem Manuel Philocales, der schon vorher Arg-wohn geschöpft hatte, höchst bedenklich vor. Er giengmit der sichtbarsten Verwirrung zum Kaiser, und batletztem flehentlich unter den dringendsten Vorstellungen,um seiner eignen Wohlfahrt willen den gefährlichenMenschen so geschwind als möglich zu entfernen, abervergebens. Gott und Menschen, sprach der Kaiser,mögen mir das Zeugniß geben, daß ich ihn durch nichtsbeleidigt habe.

Kurz darauf, als Alexius an der Seite seiner Ge-mahlin« ruhig schläft, tritt Niccphorus mit einemDolch unter den: Arme ins Gemach, denn das Schlaf-zimmer dieses Kaysers wurde nicht verschlossen, und auchdurch keinen Soldaten bewacht. Die Vorsehung fügtees, daß eben damals eine Kammerfrau am Betts sitzenmußte, die den Schlafenden durch Zuweheu der Luft dieMücken vom Gesichte abwehrte. Dich hatte sich derBösswicht nicht vermuthct. Er fährt bey ihrem An-blick erschrocken zurück, und entfernt sich mit dem Vor-satz feinen Anschlag zu einer andern Zeit auszuführen.

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