Alexius erfuhr von der Kammerfrau, was in der Nachtvorgefallen war, und beobachtete nunmehr ein. solchesBetragen daß weder er selbst .in Gefahr kam, nochNicephoruö über irgend eine Beleidigung klaren konnte».
Auf dem Marsche kehrte er in der Gegend von'Serra in Pentegostis ein; so hieß das Mw.-gÄ, dasdem Constanrinus DueaS PorphyrogenmroS gehörte.Die anmuthige sage des Orts, das schöne-rnnr Wasser,welches hier in Menge floß., vereinigt y,st den Bittendes Gutsbesitzers, cher schon alles zum Empfang einesso hohen Gastes in Bereitschaft hatte, bewogen ihn,hier drch Tage lang seines müden Körpers zu pflegen. ^
Und hier war es, wo Diogenes Nicephsrus einenzweyten Versuch machte, seinen verruchten Anschlagins Werk zu setzen. Die Begierde sich auf den kai-serlichen Thron zu. schwingen, war zu tief in seinemHerzen eingewurzelt, als daß er nicht alles hätte daransetzen sollen sie zu befriedigen. Schon war er im Be-griff in das Bad zu dringen, worin» sich der Kaiserbefand; aber auch daran ward er gehindert. TaticiuS,der ihn schon längst in Verdacht gehabt hatte, sah ihnmit dem Schwert an der Seite ins Bad treten. Dießmußte nothwendig seinen 'Argwohn noch mehr bestäti-gen. „Halt, rief er ihm zu, hier wird kein Bswaf-neter hinein gelaffen."
Diogenes wich beschämt zurück, und dachte nun annichts weiter, als wie er seine Person in Sicherheitbringen könnte, ob er auf die Güter der Kaiserin Ma-ria nach Christopolis oder nach Pernikon, oder nachPeritzon flüchten sollte- Mit der Kaiserinn Maria warer durch ihren Gemahl den vormahligcn Kaiser MichaelDucas verwandt, dessen Halbbruder er von mütter-licher Seite wqr.
Als