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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
198
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nahe würde Tzachas selbst in Gefangenschaft gerathenseyn, wenn er sich nicht noch bey Zeiten auf einemBoote unvermerkt gerettet, und eine Stelle erreichthäkle, wo einige Türken zu seiner Bedeckung schon inBereitschaft standen, mit denen er itzt gerades Wege»nach Smyrna zog. Man sieht aus diesem Umstand,daß Tzachas sich schon vorher nicht viel Gutes prophe-zeyt haben müsse, weil jene Türken nur deswegen dahinbeordert waren, um ihn, im Fall seiner Flotte ein Un-glück begegnete, in Empfang zu nehmen, und sichernach Smyrna zu geleiten.

Constankin gieng nach erfochtenem Siege an seinenvorigen Posten zurück. Der Groöducas versah Miky-lene mit allem Nöthigen und schickte einen Theil derFlotte gegen die Inseln, die sich unter Tzachas Both.Mäßigkeit befanden, und deren Anzahl nicht klein war.Er selbst eroberte Samos nebst einigen andern Inseln,und kehrte darauf nach Constantinopel zurück, welcheser aber einige Tage nachher wieder gezwungen war, zuverlassen, indem die Nachricht einlief, daß Karykare-bellirt und Creka in Besitz genommen habe: und daßvon da aus Rapsomakes mit einer großen Flotte nachCypern gesegelt sey.

Als die Creker erfuhren, daß Johannes schon inder Nähe bey Karpachos wäre, richteten sie ein fürch-terliches Blutbad unter KarykaS Anhängern an, undergaben sich der kaiserlichen Flotte, die nach Zurück-lassung einer hinlänglichen Besatzung auf Cypern segel-te, und dort gleich beym ersten Angriff Cyrene erober-te. RapsomateS gieng dem Johannes von Leukusiabis auf die Höhe vor Cyrene entgegen, wo er dir Unsri-gen, die sich seiner Ankunft nicht versahen, mit Vor-theil hätte angreifen können, denn er befand sich in der