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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
196
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kam, wie es beider Armee hergche? Blutig antwor-tete dieser, man sieht da nichts als ein beständiges

Metzeln-- Um welche Zeit, fangt sich .eure Arbeit

an?-Wenn die Sonne aufgehe Wel-ches Heer steht mit dem Gesicht gegen Morgen?-

Das einstige. Da merkte der Kaiser, wo der Fehlerläge, und schrieb dem DucaS einen Brief, worin erihm riech, nicht mit zwcyen Feinden, mit Tzachasund mit der Sonne zugleich aufzunehmen; er würdebester thun, wenn er sich erst Abends Sonnen-untergang mit dem Feinds einließe. Dlssts Schrei-ben händigte er diesem Menschen mit den Worten ein:Wenn ihr des Nachmittas angreift, so'werdet ihrsiegen.

Johannes Ducas, der die kaiserlichen Befehle .vonje her mit der größten Pünktlichkeit zu befolgeüAewohntwar, folgte auch hierin dem Willen seines Monarchen.Den Tag nach Emfang des Briefs erwarten die Fein-de den gewöhnlichen 'Angriff; weil sich aber keiner ausdem Lager Johannes blicken ließ so glaubten sie, eswürde heute nichts vorfallen , und legten in dieser Hoff-nung ihre Rüstungen ab. Um die Mittagszeit läßtder Ducas seine Leute unter die Waffen treten,, undbricht mit ihnen, da die Sonne schon etwas tief stand,unter einem tumulkuarischen Feldgeschrcy plötzlich in dieFeinde ein.. Diesmahl vereinigten sich Wind undSonne, ihm einen recht glänzenden Sieg in die Händezu geben. Der Wind führte allen Staub, der sichauf dem Schlachtfelde erhob, dem Feinde ins Gesicht,und die Sonne blendete ihm die Augen. Dieser Um-stand und die Wuth mit der die Kaiserlichen einhiaben,verursachten , daß Tzachas, wiewohl nach einer tapfer»Gegenwehr, endlich das Feld räumte. Bald daraufkam es auch zu einem Frieden, um welchen Tzachas