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den Entwürfen wankend zu machen. Er bediente sichdes Titels und der Insignien eines Kaisers; betrachteteseine Residenz Smyrna als den Sitz seines Reichs, undzog dort eine Flotte zusammen, womit er von neuemdie Inseln, und wo nicht gar auch unsre Hauptstadtbedrohte.
Der Kaiser ließ sich durch diese täglich einlaufendenBerichte keineswegs auö seiner Fassung bringen: son-dern beschloß den kleinen Rest des Herbstes und denfolgenden Winter hindurch sich mir aller Macht zu demkünftigen Feldzuge zu rüsten, um nicht nur alle stolzenHoffnungen und Versuche des TzachaS zu vereiteln,sondern ihm auch Smyrna und alle seine vorigen Ero-berungen wieder zu entreißen.
Gleich beym Eintritte des Frühlings rief er denBruder seiner Gemahlin, den Dux Johannes ausEpidamuS ab, ernannte ihn zum Großdux der Flotte,und schickte ihn mit einer Armee zu Lande gegen denTzachaS. Die Flotte, deren Admiral ConstankinuSDalassenus war, mußte ihren Lauf längst den Küstennach den Bewegungen dieser Armee einrichten, so daßbeyde zugleich vor Mitylene eintreffen, und in Verein!-gung die Feindseligkeiten anfangen könnten. Dieß ge-schah. Johannes eröffnete die Belagerung von Mity-lene, wovon der Bruder des TzachaS, Galabatzeö, Be-fehlshaber war. TzachaS, der bald einsahe, daß dieStadt sich nicht lange halten könne, wenn nicht dieBelagerer durch ein Treffen geschwächt würden, eiltei»m Entsatz herbey, und lieferte dem Dux ein Treffen,dem nur die einbrechende Nacht ein Ende machte. Sogieng es drey volle Monate lang, vom Morgen biszum Abend, und doch unterblieb bey diesen immerwäh-renden Gefechten die Belagerung von Mitylene nicht.Einst fragte der Kaiser einen Menschen, der von da her
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