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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
190
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mag ich es nicht einmal Horen, wenn man etwas wi-der euch redet. Seyd unbesorgt, es soll euch kein Haargekrümmt werden.

So war denn die Sache, wo nicht ausgemacht,doch imnigstens unterdrückt. Nachher zog der Kai-ser seinen Bruder Isaak und dessen Sohn bey Sei-te, und gab ihnen nach einem langen Gespräch fol-gende Erklärung: ,,Du Bruder, gehe in die Haupt-stadt zurück, und starte an unsre Mutter von dem ge-habten Vorfälle . ericht ab: Dein Sohn mag nachDyrrachium zurückgehen, und sein voriges Amt wiederüntreren. So war denn der Kaiser von dieser Seitein Sicherheit, dagegen aber thürmte sich von einer an-dern neue Gefahr auf. Es lebte damals ein gewisserTheodor Gabras, der aus den ober» Gegenden vonChaldäa herstammte. Er war ein trefflicher Soldat,der kaum seines gleichen hatte. Alles was er unter-nahm, mußte ihm gelingen. Dabey aber war er auchein aufrührerischer, tollkühner Mensch, dessen Gegen-wart in der Hauptstadt nicht wenig bedenklich scheinenmußte. Der Kaiser, der sich seiner gerne auf einegute Art entledigen wollte, machte ihn deshalb zumDux von Trapezunt, das er selbst von den Türkenerobert hatte. Sein Sohn Gregor war mit einer vonden Töchtern des Sebostocrarors Isaak versprochen,aber das zarte Alter beyder Verlobten entfernte nochdie Vollziehung des Beylagers. Indessen befand sichjener schon im Hause seines künftigen Schwiegervaters.Theodor verlor seine Gemahlin, und heuratpete wiederein vornehmes Manisches Frauenzimmer, das mitIsaaks Gemahlin in einer nahen Blutsverwandtschaftstand, denn bcyde waren Geschwisternnder. DieseVerbindung mußte sowohl nach politischen als kirch-lichen Gesetzen die Heurarh seines Sohnes hincemei-

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