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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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189
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Bald nachher kömmt der Eilbcthe aus Dyrrachiumzurück, und meldet dem Isaak,, daß Johannes näch-stens eintreffen werde. Diese Nachricht machte ihmdie größte Freude, erbitterte ihn aber zugleich gegenalle, die seinen Sohn beym Kaiser verdächtig gemachehatten. Mit dem sichtbarsten Unwillen trat er in desKaisers Gemach, um alles, was er auf dem Her-zen trug, frey heraus zu sagen. Denn er war einMann, der seinen Zorn gar nicht bändigen konnte,und oft über ein unbedeutendes Wort in Hitzegcrieth.

AlexiuS merkte gleich was seine Erscheinung zu be-deuten habe, und kam ihm mit der Frage ent-gegen:Was giebts lieber'Bruder?"Nichts gu-tes, war die Antwort, und das blos deinetwegen. Ichhabe auf deine Würde nie so scheel gesehen, als jenerVcrläumdcr da" (er zeigt« auf Adrian). Der gelas-sene sanftmüthige Alexius antwortete nichts, weil ecwohl wußte, wie man diesen hitzigen Kopf am besten be-sänftigen könne. Er beruft den Nicephorus Meliffe-nuS, und einige von seinen Anverwandten, um so die Sa-che ganz ohne Geräusch in einem geheimen Cirkel irrErwägung zu nehmen. In dieser Versammlung lies-sen sich Meliffenius und Adrian manche Ausdrücke ent-schlüpfen, die man eben nicht zu Gunsten des Johan-nes erklären konnte. Darüber ward Isaak so aufge-bracht, daß er drohet«, dem Adrian seinen Bart aus-zurupfen, und ihn zu lehren was eS heiße, so wichtigeAnverwandte von der Seite des Kaisers zu reißem

Die Versammlung war noch nicht auseinander ge-gangen, als Johannes unvermuthet in das kaiserlicheZimmer trat. Diese Ueberraschung verschaffte ihm dasZutrauen des Kaisers wieder.Wenn ich bedenke,sagte Alexius, daß euer Vater mein Bruder ist, so

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