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bringer dieses Briefes ist von mir an seine Stelle zumDnx erwählt, den ihr also mit geziemender Achtungzu begegnen, und in allen Stücken Folge zu leistenhaben werdet."
Karatza bekam den Auftrag zuvorderst das erstereSchreiben dem Johannes einzuhändigen, und ihm,wenn er willig folgte, friedlich ziehen zu lassen. Als-dann sollte er bis zu dessen Rückkunft die Verwaltungdes Landes über sich nehmen. Würde sich aber Jo-hannes weigern fortzugehen, so sollte er die Vornehm-sten der Bürgerschaft berufen, ihnen den zwsyten Briefvorlesen, und. mit ihrer Hülfe den Dux in Verwah-rung bringen.
Der Verdacht, welcher auf den Johannes gewor-fen war, blieb seinem Vater Isaak, der sich zu Cvn-stantinopel aufhielt, nicht lange verschwiegen. Kaumhatte dieser etwas davon gehört, so eilte er innerhalbzwey Tagen und zwey Nächten nach Philippopoliö.Er trat ohne Geräusch in das kaiserliche Gemach, woer seinen Bruder schlafend fand, und sich selbst, weiler ihn nicht wollte wecken lassen, auf das andre Betthinwarf. Alexius stand zuerst auf, und ließ seinenBruder ruhen, bis er endlich von selbst aufwachte.Nach einer herzlichen Umarmung frägt ihn der Kaiser,was die Ursache seiner unvermuteten Reise wäre.„Deinethalben, antwortete er, bin ich gekommen."„Da Haft du dir, versetzte Alexius, eine unnöthigeMühe gemacht." Isaak schwieg, weil er, um sicherklären zu können, erst Bescheid aus Dyrrachium ha-ben mußte, wohin er schon beym ersten Ausbruch desGerüchts ein Handbillet an seinen Sohn hatte ergehenlassen. In diesem Schreiben fodcrte er ihn auf, ei-lends nach Philippopoliö zum Kaiser zu kommen, dener selbst schon zu seinem Vortheil vorbcreicen wolle.
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