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bend erhielt, ergriff er ein Mittel , das den Plan desJohannes, gegen den er immer noch gut gesinnt blieb,hintercreiben konnte. Er überreicht den Groß-Hetä-rarchen ArgyruS Karatza, einem gebohrnen Seychen,den er als einen klugen, tapfern, treuen Mann schätzte,zwey Briefe: der eine, der für den Johannes bestimmtwar, war folgenden Inhalts:
„Nach erhaltner Nachricht, daß Feinde durch diePaffe in unser Gebiet einbrechen wollen, ist meine kai-serliche Majestät aufgebrochen, um die Grenze des Lan-des zu decken. Zu dem Ende müßt ihr zu mir her-überkommen, und mich von der Lage der Sachen, wiesie bey euch stehen, belehrem Ich fürchte nämlich, eSmöchte sich auch BslkanuS Feindseligkeiten gegen unserlauben; ihr könnt mir also sowohl von Dalmatien,als auch vom Bolkan, ob er sich noch den Traetarengemäß ruhig verhalte, sehr gute Nachricht erkheilen.Ich wenigstens habe bisher nicht das Beste von ihnvernommen; und will ihm, wenn ich nur etwas zuver-lässiges herausbringen kann, schon kräftig genug ent-gegenarbeiten. Meine Meynung geht demnach dahin,daß ihr zu mir herüberkommt, und nach genommnecAbrede geschwinde nach Jllyrien zurückkehrt, damitwir von beyden Seiten unsren Feind angreifen, undmit Gottes Hülfe zu Paaren treiben können."
Der zweyte Brief war an die Häupter der Bürger-schaft zu Dyrrachium gerichtet, und lautete so: „Da
ich in Erfahrung gebracht, daß sich BolkanuS gegenuns aufiehne, und deshalb Constantinopel verlassenhabe, um unsre Grenzen zu decken, so habe ich es fürnöthig erachtet, euren Duze, unsren vielgeliebten Neffenzu mir kommen zu lassen, weil ich von ihm in dieserAngelegenheit die sichersten Nachrichten erwarte. Ueber-
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