Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
185
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Die Comaner, welche sich zu Alexius nichts Gu-tes versihen, und auch einen unangenehmen nächtli-chen Besuch vermuthcten, machten sich in einer Nacht,mit aller Beute aus den Weg, der zur Donau führt.In dem Lager, wo der Kaiser stand, nahm der übleGeruch von verwesenden Leichnamen so sehr überhand,daß auch er sich, so bald es Tag war, von hier weg,naw Kala Dcndra (Schönbaum) begab, welches rFStadien, von Chsireni entfernt liegt. Hier kam ihmMelissen entgegen, der diesen Feldzug nicht mitgemachthatte, weil er durch die Absendung der Recruten,daran verhindert worden war. Ausserdem erhielt erauch hier erst Nachricht, von dem Abmarsch der Coms-ner die sich durch ihre plötzliche Flucht, beynahe nmden Lohn gebracht Härten, der ihnen war versprochenworden, wenn nicht der Kaiser ein Mann gewesen wä-re , der selbst den Schein eines Betrügers nicht an sichdulden wollte. Er schickte ihnen sreywillig nach, wassie selbst im Stiche lassen wollten, und befahl denMaulthiertreibern, welche die Sachen fortschaffen muß-ten, möglichst zu eilen, und sie einzuhslen, sollte esauch jenseits der Donau seyn. Die übrigen Comaner,die noch bey ihm geblieben waren, wurden herrlich be-rvirthct, und den folgenden Morgen nachdem sie sich denRausch auögeschlasen hatten, über das, was ihnen zu-kam, mit noch vielen andern Geschenken überhäuft.Ehe sie sich aber von ihm beurlaubten, mußten sie ihmGeißeln zurücklassen, damit sie in den am Wege gele-genen Städten oder Dörfern, wo sie sich mit Proviantversorgten, kein Unheil anrichteten. Dagegen, gab erihnen, auf ihr Ansuchen um sicheres Geleite, den Jo-annakes mit; der sie bis an die Comanische Grenze mitallem Benöthigten versorgen mußte.

Mit dem Ablauf des Maymonats, hielt Alexiuseinen triumphirenden Einzug in Constantinopel, und

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