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auf, und stellte ihm mit einiger Heftigkeit vor, wie erdoch diese große Menge scythlscher Gefangenen,deren dreistslg,wo lucht mehrere, auf Einen seiner Soldaten gierigen,im sagei so ruhig dulden könne. Es würde ihnen nichtsleichter ßyn, als sich in der Nacht, wenn ihre müdenWächter fest schlummerten, los zu machen, und dieseinsgesammt zu erwürgen; essen daher zu ihrer eignenErhaltung umgänglich nöthig, sie alle nieder zu machen.Der Kaiser nahm diesen Antrag mit grcßen Unwillenauf: Mögen es immerhin Skythen seyn, sagte er, sosind sie doch Menschen wie wir; auch als Ferndütmüssenwir sie nicht von unserm Mitleid ausschließen. Ich wer-de schon Anstalten machen, daß sie uns nicht schadenkönnen. Darauf gal) er den Befehl, daß man alleWaffen der Scyrhen an einen Ort zusammentrage»,und die Gefangenen scharf bewachen sollte. Um Mit-ternacht, da der Kaiser im besten Schlaf lag, stürztenalle Soldaten, (ob auf Gottes Veranstaltung, oderaus irgend einem andern Grunde) wie auf ein gegeb-nes Zeichen wükhend hcrpor, und ermordeten beynahalle Gefangene. Erst den folgenden Tag erfuhr derKaiser, was vorqcfallen war, und warf sogleich einenVerdacht auf den Snnestus. Er foverc ihn zu sich,klagt ihn unter den bittersten Vorwürfen als den Ur.Heber jener Grausamkeit an, und giebt Befehl, ihn,weil er nichts bekennen wollte, in Verwahrung Zu sehen:du sollst, sprach er, aus deiner Erfahrung lernen, daßdas Eiend eines Menschen, der in Banden seufzt, schonan sich selbst groß genug sey, um nicht durch unerhörteStrenge noch schwerer gemacht zu werden. Er hakteauch gewiß diese Strafe vollziehen lassen, wenn sichnicht seine Anverwandten, und die übrigen Großenfür den Synefius ins Mittel geschlagen, und ihm Gna-de ansgewirkt hätten.
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