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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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181
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Wie lange sollen wir noch zögern, ehe es zurSchlacht kömmt? Wir gestehen euch frei), daß wirnicht langer warten können. Wenn die Sonne auf-geht, wollen wir entweder Fleisch von Wölfen odervon Schaafen essen." Diese muthige Auffoderung

bestimmte das Schicksal des folgenden Tages. DerKaiser willigte in ihr Verlangen, und deutete allen sei-nen Officieren an, durch das ganze Lager bekannt zumachen, daß Morgen eine Schlacht geliefert werdensollte. Indessen war dem Alexius doch nicht ganzwohl zu Muche, weil er noch immer die Vereinigungder Comaner mit den Patzinakcrn für sehr möglichhielt. Indem er noch mit diesem Gedanken beschäfftigtwar, erschien eine Anzahl von ohngefähr 5020 Mannderbes, handvesieö, recht zum Kriege erschaffenes Volkaus dem Gebürg im Lager, und bot ihm freywilligseine Dienste an. Mit Sonnenuntergang wurde»dem Kaiser Lichter Vorgetragen, bey deren Schein erinbrünstige Lieder anstimmte. Diesen Beyspiele folgte»die Beßern, bloß durch sein Zureden aufgefordert ; an-dre, die weniger zur Andacht geneigt waren, wurdendurch strenge Befehle dazu angehalten. Und so em-psisng das ganze Heer, wie es Zeder vermochte, mitLampen oder mit Lichtern, die auf Spieße gesteckt wa-ren, die herbeykommende Nacht. Laut ertönte dieStimme des Lobgesangs bis an das Gewölbe desHim--mels, oder richtiger zu reden, sie drang bis zum Throndes Allmächtigen hinauf. Wer erkennt nicht an diesemZuge das Vertrauen auf die Vorsehung, das meinenVater beseelte?

Der Gottesdienst dauerte bis in die sinkende Nacht.Nach einer kurzen Ruhe raffte sich der Kaiser aus demSchlafe, theilce unter den Unbewaffneten tüchtige Rü-stungen aus, und da an eisernen gebrach, ersetzte er

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