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[1] (1790) (1790)
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Noch vor Ablauf dreyer Tage gab der Kaiser einemgewissen Antiochuö, der ein vornehmer und sehr ge-schickter Mann war, den Auftrag, eine Schiffsbrückeüber den Fluß zu schlagen. Als diese fertig war, beor-derte er seiner Gemahlin Bruder, Michael DucaSund seinen leiblichen Bruder, den GrosidomestieuSAdrian an das Ufer des Hlusses, um Acht zu ge^.ri,daß die Armee in gehöriger Ordnung die Brücke puffer-te. Die Infanterie sollte vor der Eavallerie gehen,dieser sollten die Vagagewagen und ganz zuletzt dieMaulesel folgen. Sobald die Infanterie das andreUser betreten harte, mußte sie mit erstaunender Ge-schwindigkeit Verschanzungen aufwerfen, weil mannicht bloß die Seychen, sondern auch die Comaner zufürchten halte. Die letztem setzten sich sogleich, nach-dem er aufgebrochen war, in Bewegung, und nahmendie Stelle in Besitz, die er eben verlassen harte.

Melissen empsieng, wie wir oben zeigten, den kaiser-lichen Befehl, und vollstreckke ihn aufs genauste. Erbrachte ein Heer zusammen, zu dessen Behuf er auöder umliegenden Gegend Trvßknechte aushob, welchebey den mit Ochsen bespannten Wagen, worauf sichdie Bagage aller Soldaten befand, bleiben mußten.Als dieses Heer dem Orte, wo jetzt die Hauptarmeestand, so nahe kam, daß man es mir'den Augen er-reichen konnte, hielten es die meisten für den Vorkrabder Scyrhen. Einer war seiner Sache gar so gewiß,daß er sich neben den Kaiser stellte, und ihm bewies,es können dieß unmöglich andre als Scythen senn.Dem Kaiser ward endlich selbst bange, um sich abervöllige Gewißheit zu verschaffen, schickte er einen vor-nehmen Bulgaren (der mit mir von mütterlicher Seiteverwandt ist) auf Kundschaft aus, und erhielt von ihmdie tröstliche Nachricht, durch die sich die ganze Er-

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