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[1] (1790) (1790)
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nicht, die durch einen männlichen Gegendruck zu besie-gen strebt.

Den g.ten Tag nach seiner Ankunft erblickte er vonder andern Seite das Comanische Heer, ohngefähr40000 Mann stark. Ohne Rettung war cs um ihmgeschehen, das wußte er, wenn sich dieses He>.r mit den^ Scythen vereinigte.

Ein schleuniger Entschluß wandte glücklicher Weisedas Ungewitter ab, das schon über seiner Scheitel zu-sammenschlagen wollte. Er setzte zuerst mit der Armeeüber den Fluß, um sich auf alle Fälle, die Comanermöchten als Feinde oder Freunde kommen, in Bereit-schaft zu stellen, denn er wußte, daß ihnen nicht vielzu trauen wäre. Alsdann ließ er durch einige Depu-tiere die Anführer der Comaner zu sich einladen, umzwischen ihnen ein Bündniß zu Stande zu bringen.(Es befanden sich bey den Comanern viele Anführer,worunter Maniak, Togarreck und andre tapfere Krie-ger waren.) Alle fanden sich dazu bereitwillig, nurder einzige Maniak nahm einigen 'Anstand, doch folgteer endlich auch. Der Kaiser bewirthete sie aufs kost-barste, betrug sich gegen sie austerordentlich gnädig,gab ihnen mannigfaltige Geschenke, und forderte ihnenzugleich Eyd und Geißeln ab. Die Comaner bewilli-gen beydes, und bitten sich die Erlaubniß aus, nachVerlauf von z Tagen gegen die Patzinacker ziehen zudürfen, wobey sie dem Kaiser die Hälfte der zu machen-den Beute versprachen. Nicht auf drey Tage allein,auf zehn wenn ihr wollt, will ich euch Frist geben,antwortete Alexius, und alle Beute soll euer seyn, dieihr machen werdet, blnterdesten standen die Comanerund Scythen schon so nahe, daß sie beständig mit ein-ander scharmützelten.

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