------------ »77
schüft, z. B. Bulgarn und Nomaden, die man unterdem Namen Machen kennt.
Er selbst der Kaiser zog die 520 Mann, welcheer aus Flandern erdalten hatte, aus Nieomcdien ansich, brach darauf mit seinen Anverwandten schnell vonConstantinopel auf, und erschien in Ainun. Hier be-sichtigte er die ganze Gegend um den Fluh, in der Ab-sicht, sich einen geschickten Lagerplatz auszuwahlen. Alser damit fertig war, berief er noch vor Tage seine Df-siciere, tragt ihnen seine Bemerkungen vor, und be-schcidct sie auf den künftigen Morgen wieder zu sich,um alödaizn gemeinschaftlich das Feld jenseit des Flus-ses in Augenschein zu nehmen, wo er ihnen eine Stel-le zeigen wollte, die sehr bequem zu einem Lager sey.Der Vorschlag ward gebilligt. Mit dem kommende»Tage geht Alexius zuerst über den Fluß. Ihm folgtdie ganze Armee, und lagert sich auf dem Platze, dender Kaiser sich ausersehen, und den auch seine Öfsieierefür gut befunden hatten. Er lag bcy dem StädtchenChoireni, harte von der einen Seite den Fluß vonder andern einen sumpsigten Bo en. Von hier kehrteAlexius mit einer hinlänglichen Bedeckung nach Ainunzurück, weil es die Noch erforderte, sich auch da demEindringen der Skythen entgegen zu stellen. In Ai-non erhielt er aus dem Lager bey Choireni Nachrichtvon dem Anmarsth der Skythen, wckche ihn bewog, znSchiffe dahin zu eilen. Hier übersah er mit nicht ge-ringem Kummer seine Truppen, die gegen die feindlicheMacht nur eine Hand voll Menschen zu seyn schienen.Eö ist nicht zu leugnen, daß der Anblick eines so klei-nen Heeres ihn mit Furcht und Beben erfüllte: aberauch unter diesen drohenden Gefahren, gegen die ecfast keine menschliche Hülfe sah, verließ ihm auch un-ter den größten S chwierigkeiten jene Stärke der SeeleDenkwürdige. I. L>. M nicht