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schaftern die Nachricht, daß Seythen in der Näheseyen. Kaum hatte sich Paläolog in Schlachtordnunggestellt, so hieß es wieder, daß nicht weit hinter denScythen eine Parthey Kaiserlicher marschiere. DieseErscheinung war ihnen unerklärbar, denn wie hätte»sie eS gleich beym ersten Anblick errathen können, daßmein Vater den seltsamen Aufzug veranstaltet habe,mn sich eine kleine Lust zu machen? Paläolog merkteaber bald das Wahre der ganzen Sache, die sich baldauch von selbst aufklären mußte.
Die übrigen Verwandten und Blutöfreunde des^ Kaisers hatten sich um die bestimmte Zeit, ihrem Auf-trag gemäß, in Bewegung gesetzt. Kaum waren sieeine Strecke vorgerückt, als ihnen Alexius siegreich ent-gegen kam. Man kann sich leicht denken, daß dieserkurze so glücklich beendigte Feldzug sie in kein geringesStaunen müsse gesetzt haben. Ich weiß es von Per-sonen, die bey dem Auftritt zugegen waren, daß GeorgPaläolog sich selbst die bittersten Vorwürfe gemacht,und nichts so sehr bedauert habe, als daß ihm auchnicht der geringste Antheil an diesem Feldzuge zukomme.
Die Bürger von Constantinopel waren ausser sichvor Freuden, da AlenuS seinen Einzug in die Stadthielt, und priesen Gott für den' Erretter und Wohlrhä-ter, den er ihnen in der Person ihres Kaisers gegebenhabe. Nicephorus Melissenuö ward darüber neidisch,und suchte die erhaltenen Vortheile zu verkleinern.„Der Sieg, sprach er, macht Freude ohne Gewinn,und Trauer ohne Nachtheil.Er hatte vollkommenRecht. Die Skythen griffen im Abendlande immerweiter um sich, und schienen bey ihrer übergroßen Men-ge den kleinen Verlust an Mannschaft nicht im minde»sten zu empstnden« Sie hatten schon mehrere Städte
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