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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
169
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Anbruch zum Schlagen bereit halten." Nachdem die«ser Vorschlag angenommen worden, gierig er wiederzu den Scyrhcn, und stellte ihnen vor: daß sie keineUrsache hätten auf ihre Siege stolz zu thun. DerKaiser sey noch lange nicht überwunden: er erwartetäglich Succurö, und wenn der ankommen sollte, ehesie Friede gemacht hätten , so würde wohl um siegeschehen seyn.

Die Scythen waren gewohnt des Nachts ihrePferde zu ganzen Schaaren in die Felder zu treiben.Schon lange hatte der Kaiser Lust gehabt, sie aufzu-heben, und jetzt glaubte er dieses ausführen zu können.Er schickte den Uzas und Monastras an der Spitzeauserlesener Reiter aus, mir dem Befehl, sich in allerStille hinter den Rücken der Feinde zu ziehen, als«dann plötzlich, sobald der Morgen graute, hervorzu«brechen und Menschen und Vieh fortzutreiben. Erselbst würde dagegen dem Feinde genug zu schaffenmachen, daß er ihnen nicht leicht hinderlich seynkönnte.

Diese ganze Nacht hindurch ließ Alexius keinenSchlaf in seine Augen kommen. Er besprach sich mitseinen Soldaten, hielt Waffenübungen mit ihnen, undlehrte sie wie sie geschickt den Bogen spannen, Wurf-spieße werfen, die Pferde lenken, und bey vorkommen-der Gelegenheit absteigen sollten. Kaum hatte er sichgegen Morgen ein wenig niedergelegt, so hieß eS: dieSeyrhen kommen. Dießmal drangen die Scythen mitungewöhnlicher Heftigkeit vor, wurden aber mit großenVerlust zurückgewiesen. Während der Flucht büßtensie viele Menschen in dem Flusse ein, an dessen ent-gegengesetztem Ufer ihre Wagen standen. Vorzüglichzeichneten sich an dem heurigen Tage die kaiserlichen

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