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scheu (72) Lateiner ein, deren Ankunft dem Kaiser Muchmachte, eS wieder auf eine Schlacht.ankommen zulassen. Weil er aber in der Absicht, die Feinde unver-sehens zu überfallen, mit den Kriegsnompeten keinSignal zum Angriff wollte geben kaffen, so mußte seinFalkenier Consiantin in der Nacht durch das ganzeHeer gehen, und beym Trommelschlag bekannt machen;daß Morgen bey Tages Anbruch ohne das gewöhn-liche Signal das Treffen beginnen solle. Ehe es sei-nen Anfang nahm, trat Neantzes, unter dem Vor-wand, die Stellung des Feindes zu beobachten, aufeinen Hügel, wo er den Skythen, die einen Flecken,mit Namen Ades, besetzt hatten, verratherischer Weiseentdeckte, daß der Kaiser mit seiner kleinen Mannschaftganz mukhloö sey, und ihnen den Rach gab, ihreWagen in einer Linie aufzupfianzen. Einer, der daSScychische verstand und das Gespräch nut angehörthatte, hinterbrachte es dem Kaiser, und blied auch beyseiner Aussage, als ihn Neantzes deshalb zur Redestellte. Dieser wurde hierdurch so ausgebracht, daß ecihm in Gegenwart des Kaisers vor den Augen deeganzen Armee den Kopf abschlug. Wer erkennt hievnicht den Barbaren, der sich nur durch den Tod seinesAnklägers auf eine recht barbarische Art aus der Verle-genheit hilft? Billig hätte ihn der Kaiser auf decStelle bestrafen sollen; allein er verschob seine Rachebis auf eine andre Zeit, und machte ihm noch sogarein Geschenk mit einem seiner schönsten Pferde. DaßNeantzes wirklich ein Verräther war , bestätigte sichbald, denn während daß beyde Heere noch gegen ein-ander im Anrücken waren, trat er zu den Scythenüber. Und nun war eS unvermeidlich, daß Alepiuswieder verlieren mußte, weil Neantzes von dem Zu-stand des kaiserlichen Heeres sehr gute Kenntnis; hatte.Alt er daher merkte, daß weiter nichts auszurichten
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