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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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gieng er in der Irre umher, bis er endlich von einerSoldaten - Witkwe ausgenommen, und von ihren Söh-nen, die sich ebenfalls kaum geborgen hatten, auf ei-nen sichern Weg geführt ward.

Die Oberhäupter der Scythen beschlossen ihreKriegsgefangenen zu erwürgen, der gemeine Mannaber wollte dieses in Hoffnung eines guten LösegeldeSnicht zu-eben. Melissen trug nicht wenig dazu bey,jenen grausamen Entschluß zu hinterrrcibcn. Er schriebdeshalb aus seiner Gefimgenlchaft einen Brief an denKaffer nach Beroe, der auch nicht eher von dannengieng, als bis er von dem, aus Constantinopel erhalte-nen Gelbe die Gefangenen losgekauft harre.

Um diese Zeit erschien TatuS mit einem romani-schen Hecre wieder an der Donau. Die vielen Gefan-genen, und die ungeheure Beute, welche dir Comanerbey den Scythen erblickten, blendeten sie so, daß siedem scykhjschen Anführer folgenden Antrag machten.,,Wir sind aus entferntcn Gegenden herüber gekommen,um Böses und Gutes mit euch zu checken; auch habenwir uns gefördert, zur gaschten Zeit hier einzucheffen.Wenn das Treffen schon geschehen ist, so liegt dieSchuld nicht an uns, sondern an der Voreiligkeit desKaisers. Daher erfordert es die Billigkeit, daß ihrdie Beute mit uns theilet. Wenn ihr uns dieß nichtbewilligt, so wollen wir mit bewafneter Hand unsreForderungen geltend machen." Die abschlägige Ant-wort, welche ihnen auf diesew Antrag gegeben ward,erbitterte ihre Gemächer so sehr, daß sie mit der gröss-ten Heftigkeit das scythische Heer anfielen, und eS nichtallein bis Ozoli'mne (6 ) zurückkrieben, sondern auch einegeraume Zeit daselbst eingeschlossen hielten.

Ozolimne gehört zu den größten uns bekanntenSern. Erliegt oberhalb der hundert Berge, nimmt

die