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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
156
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Tumult der Flucht sein Perd verlohnen. Er warf seineAugen voll Angst hin und her, ober es nicht irgendwo erblicken könnte, als plötzlich Bischofs Leo von Chal.cedon, von dem wir oben gesprochen haben, in seinempnesterlichen Ornat ihm ein Pferd überreicht, und dannwieder eben so schnell verschwindet.

Leo war ein sehr sreymükhiaer Mann und in diesemC'ücke kennte er jedem Bischoffe zum Muster dienen.Dabey we r er aber auch wieder zu leidenschaftlich, undsein Eifer gründete sich nicht immer auf bessere Einsicht.Es schice ihm an gründlicher Kenntniß der Kirche,,ge-setze, welches auch in der Folge die Ursache war, daßman ihn seiner Würde entsetzte. Ohngeachtet diesesFehlers hegte Paläolog eine unbegränzte Hochachtunggegen seine Tugenden. Ob jene übernatürliche Erschei-nung dem starken Vertrauen beyzumessen sey, das Pa-laolog auf ihn setzte: oder ob die Vorsehung bey demVorfall mit gewirkt habe, kann ich nicht entscheiden.

Mit diesem Pferde erreicht er ein Gehölze, in wel-chem sich schon i ZO Mann von der geschlagenen Armeebefanden. Die Ecythen umringten es in so großerMenge, daß fast keine Hoffnung da war, ihnen zuentgehn. Hier ist, sprach Paläolog nichts anders zuthun, als was Verzweiflung uns anräth; wir müssenuns durchschlagen. Vorher aber verpflichtet euch eyd-lich, Mann für Mann zu stehen, und bis aus den letz-ten Blutstropfen auszuhalten. Das wollen wir, riefenalle, und hielten Wort. Sogleich rannte Paläologaus den ersten, der sich ihm entgegenstellte, los, undstreckte ihn zu Boden. Ein gleiches Schicksal hattenmehrere; die übrigen zogen sich in den Wald zurück.Nachher ward ihm sein Pferd unterm Leibe erschossen,weshalb er sich genölhigt sah, einen Zufluchtsort ausdem nahgelegnen Berge zu suchen. Eilf Tage lang

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