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hatte ihn mit den herrlichsten Gaben des Leibes ausge-rüstet, die ihn vor allen andern so sehr zu feinem Vor«theile auszeichncten. Er vereinigte in seiner Personden braven Krieger mit dem großen Gelehrten. Erlas jedes Buch, siudirte sich in jede Wsisenschaft hinein,und gelangte dadurch zu ungemeinen Kenntnissen, so-wohl in der inländischen, als auswärtigen Litterakur.Zuletzt ward er Schriftsteller, und setzte auf Antriebmeiner Kaiserin» Mutter Irene, eine lesenswürdigeBeschreibung derer Thaten auf, die mein Vater, vorseiner Thronbesteigung, vollbracht hatte. Seine Erzäh-lung ist mit der größten Treue abgcfaßt. Man würdeihm Unrecht thun, wenn man glauben wollte, daß erseinem Großvater, oder Schwiegervater zu viel ge-schmeichelt habe.
Die Scythen geriethen in die größte Verwirrung,da sich die Flotte des Georg Euphorbenus auf der Do-nau zeigte, und von der Landseite die Armee des Kai-sers in der Nähe stand. (Der Donaustrom kommt obenaus dem Abendlande her. Bey seinem Ausfluß in dasschwarze Meer, theilc er sich in 5 Arme. Er ist sehrgroß, und trägt die größten Lastschiffe. Oben bey sei-nem Ursprung heißt er Donau, unten bey seinem Aus-fluß Jster) Die Scythen befanden sich also im äußer-sten Gedränge und wußten sich weiter keinen Rath, alseine Gesandschaft von i;o Personen an den Kaiser zuschicken. Diese sollten den Frieden theils erbitten,theils ertrotzen, und ihm, wenn ihre Vorschläge Ge-hör fanden, das Anerbieten thun, daß sie auf jedenWink zoooo Reiter zu seiner Hülfe in Bereitschafthaben wollten.
Der Kaiser kannte die Scythen zu gut, und sahe-gar zu wohl ein, wie wenig er einem Frieden trauenkönne, den sie in der Noch Angegangen, um ihn bey
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