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in beständigen Unruhen lebte, verlegte ihren Wohnsitzan die Ufer der Donau. Es gelang ihr mit den dorti-gen Landesbewchnern ein Bündniß zu schließen, kraftdessen sie ungehindert über die Donau gelassen wurden.Du Mittelspersonen, durch weiche die Scythen sichdiese Freyheir auswirkten, hießen Tatus, der sonst auchden Namen Chale fuhrt, Eeöthleb, und Satza. Ta»tus stand bey Dristra. Die übrigen Key Bitzina, undandern Orten (ich muß um vollständig zu seyn, jenebarbarische Namen anführen, wenn sie gleich gegen dieübrige Erzählung gar zu sehr abstechen).
Nun war es den Scythen leicht, disseits der Do«nau alles zu überschwimmen, und sogar einige Festun-gen in ihre Gewalt zu bekommen. Mit ihnen machteder Manichäer, von dem ich oben ausführlich gehandelthabe, nebst seiner, in Beliataba besiudlichm, Rottegemeinschaftliche Sache. Was läßt sich auch andersvon einem gereihten Manichäer erwarten, der wie einreißendes Thier nach Menschenblut durstet?
So fürchterliche Feinde ersoderttn, daß ihnen einFeldherr entgegen gestellt wurde, der schon als ein er-fahrner Krieger bekannt war: und diesen fand bnKaiser in der Person PacunanS, Domesiicus desAbendlandes. Pacurian rückte mit der ihm untergeb-nen Armee bis Beliataba vor, wo sich die Scythenverschanzt hatten. Der Anblick ihrer beynahe zahllosenMenge benahm ihm allen Mukh, ein Tressen zu wa-gen, das aller Wahrscheinlichkeit nach zum Vortheiider Feinde oussallen mußte. Er hielt es für rakhsamer,dießmal unverrichteter Sache umzukchren: allein Bra-ms, der neben ihm das Commando führte, bestanddaraus, daß man schlagen müsse. Pacurian sah sichgezwungen, ehrenhalber einzuwilligen, und so kam eshen» zur Schlacht, die sich mit dem Tode dieser Heyden
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