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„euck befindet. Wir wissen, daß ihr von den erste»„Tagen eurer Regierung an mit vielen Widerwärtig-keiten habt kämpfen müssen: daß ihr anfangs mit„den Lateinern, dann mit den Scythen blutige Kriege„geführt habt: daß endlich Amer Apelchafem euren„Vertrag mit Solymann gebrochen und Asien bis„Damaliö verwüstet hat. Wollt ihr nun diesen Feind„aus den dortigen Gegenden fortschaffen, und Amm-eien unter eure Borhmäßigkeit bringen, so schickt„mir eure Tochter zur Gemahlin meines ersigebohrnett„Sohnes. Uebrigens dürft ihr ganz unbekümmert„seyn, und euch aus meinen Beystand verlassen, daß„alles nach Wunsch gehen werde; indem ich mich er-„biete, euch nicht allein im Orient, sondern auch bis„Jllyricn und in allen abendländischen Gegenden mit„meiner Macht nachdrücklich zu unterstützen."
Zu eben der Zeit, da dieses Schreiben einkief,stand Prosuch des Sultans General wieder vor Nicäa.Apelchafem, dem der Kaiser einige HülfStruppen gege-ben hatte, vertheidigte seinen -Orc so tapfer, daß sichProsuch bis Lampe (einem Fluß bey Lopadium) zurück«ziehen mußte.
Um sich aber im ruhigen Besitz seiner Staaten zuerhalten, begab er sich in eigner Person zum persischenSultan, der sich damals bey Spacha aufhielt, undbrachte ein Geschenk an Golde mit, das auf 14 Maul-eseln geladen war. Der Sultan würdigte ihn keinerAudienz, sondern verwies ihn mit seinem Geschenk anden Amer PuzanuS, dem er in dieser Angelegenheitunumschränkte Vollmacht ««heilt hatte. Apelchafemmußte sich aller Weigerungen ungeachtet, doch endlichdem Willen des Sultans bequemen. Unterwegs wirder von einem Trupp, den Puzanus dazu ausdrücklich
befehligt