»36
Um eben diese Zeit setzte Alexius, der die NicL,« ^scheu Türken gerne aus Nicomedien, der HauptstadtBithynienS vertreiben wollte, den Entschluß ins Werk, ° ^am dortigen Meerbusen ein andres Fort anzulegen,
Dies; Geschaffte wurde dem Drungar der Flotte, Eu- ' 2^'starhiuS, übertragen, der mit Fahrzeugen, in welchen schsich Baumaterialien und Arbeiter befanden, an den be>stimmten Orc überschiffen und jeden Türken, der sichdort zeigen würde, durch Höstichkeit und Geschenke -chdizum Schweigen bringen sollte. Imgleichen sollte erihnen andeucen, daß alles mit Vorwiffen Apelcha-semS geschehe, und, damit dieser nichts erführe, so soll- chiis'ie er die Communication zur See zwischen Constantino- i iMpel und Bithynien aushebcn. Jndeß gieng es Apelcha« ^ dtt«,sein sebr wohl. Alexius suchte ihn durch Lustbarkeiten ialler Art zu zerstreuen. Bald lud er ihn ins Bad, i §">bald auf die Jagd oder zum Pferderennen ein; auch chÄ»ließ er täglich in dem von Constantin dem Großenerbauten Theater Wagenrennen halten. Als endlich i ßs-s!das Fort fertig war, überhäufte er ihn mit noch meh-rern Geschenken und Ehrenbezeugungen, ja er ertheilte ich«ihm sogar den Titel Sebastotatos (Allerdurchlauch- - Wchligster) und entließ ihn endlich nach den stärksten Ver- ^ jisiisiche.rungen seiner kaiserlichen Gnade aus der Haupt- Hz,stadt. Unterdessen hatte Prssuch schon Z Monate vor »LNicäa gelegen, und die Stadt bis aufs ausserste ge- ^ Mbracht. In dieser Noch wandten sich die Belagerten ^ liHtzan den Kaiser, dem sie sich lieber als dem Prosuch un-terwerfen wollten. Eine so günstige Gelegenheit, die i Azu noch großem Vortheilen Hoffnung machte, durfte ? Mnicht ungenutzt bleiben. Hier kämpften zwey Feinde ldes römischen Reichs gegen einander; die Politik riech jes dem Schwächer« beyzustehn, nicht, um ihn mäth- jtiger werden zu lassen, sondern um Nicaa seinen Han- ! ^den zu entreißen, und dann mit den Eroberungen im- ; H h
wer '