-
Er^!
" -EU
^kzs-««t
-
ger als einen Angriff vermuthcken, banden in der größ-ten Bestürzung ihre großen Schiffe mit Stricken zusam-men, formirten bey dem Hafen von Korypho einen sogenannten Meerhafen, und stellten die kleinern Schif-fe in die Mitte der Schlachtordnung. Di;' Schlachtwar fürchterlich. Bcyde Theile fochten mit größerinMuch, als jemals; Keiner wollte weichen. Ein ein-ziger Umstand aber machte, daß der Sieg sich dicßmalauf Roberts Seite neigte. Der Proviant auf dmSchiffen , der ihre Ladung ausmachte, war verzehrt;dadurch waren sie so leichr geworden, daß sie kaum bisan das zweyke Verdeck unter Wasser standen. Wennnun alle Soldaten mit ihrer Rüstung LN der einen Sei-te des Vord's sich hinstellten, so bekam das Schiff hierdas Uedergewicht, und mußte Umschlagen. Auf dieseWeise kamen ungesehr izooo Mann in den Wellenum, die übrigen Schiffe geriethm in Feindes Hände. (46)
Robert behandelte die Gefangenen als ein un-menschlicher Barbar. Viele ließ er blenden, andernließ er Nasen, oder Hände, oder Füße, manchen auchHände und Füße zugleich abhauen. Die übrigen ver-schonte er und kündigte ihren Landsleuten an, sie möch-ten ohne Furche zu ihm herüber kommen, und gegenErlegung des Lösegcldes die Ihrigen in Empfang neh-men; zugleich könnten sie auch mit ihm vorläufig überden Frieden handeln. Hierauf erhielt er folgende Ant-wort: Wißt, Herzog Robert, daß wir in dem Bundemit dem Kaiser Alexius treu und fest zu verharren ge-sonnen sind- auch dann noch, wann ihr vor unfernAugen unsre Weiber und Kinder schlachten solltet. Niewerden wir aufhören ihm Hülfe zu leisten, und herzhaftfür ihn zu kämpfen.
Kurz darauf stachen die Venekianer wieder mit ei-ner weit grossem Flotte, in See, und liefern dem Ro-bert