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[1] (1790) (1790)
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Manichäern, ihrer Güter beraubt, und in ein Gs-fängniß gesetzt wurden. Dil) kränkte ihren Bruders»sehr, daß er den Vorsatz fasse, sich den Augen des

Kaisers zu entziehen. Eines Abends, da er Merkte,baß ihn seine Gemahlin schon bey dem Vorsteher derManichäer angegeben habe, versammelte er seine Lands»leute, nebst allen denen, die um sein Vorhaben wuß-ten, ^und entfloh mit ihnen nach Veliarola, einemStädtchen auf einer Anhöhe gelegen, dessen Einwohnerdamals zu schwach waren , ihnen ihre Niederlassung zuverwehren. Von hieraus unternahm er Rauberzügein des Kaisers Land, und streifte biß vor die StadtPhilippopolis , die den Manichäern gehörte. Er schloßso gar mit den an der Donau wohnenden Scythrn einVündniß, machte mit ihren Oberhäuptern bcy Glabi-nitza und Dristra gemeinschaftliche Sache, und heyra»thrte di? Tochter eines dieser septischen Fürsten. Sei-ne Absicht war nichts gerinqcrS, als die gesain.mte scy»thische Nation gegen den Kaiser zu bewaffnen.

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Alerius hörte durch täglich einlaufende Berichte,was für Gefahren dieser Mensch ihm bereite. Sieschienen ihm wichtig genug, um alles anzuwenden, sienoch in der Geburt zu ersticken. Weder Briefe, nochVersprechungen großer Geschenke, noch der Geleits-bries selbst, der ihm die vollkommenste Vergebung,und Freyheit zusicherte, vermochten auf das verstockteGemükh dieses Manichäers Eindruck zu machen. Erzog immer mehrere Scykhen an sich, und setzte seineRaubereyeu ungestvhrt fort. Seine übrigen Landleutehatte der Kaiser so gut zufrieden gestellt, daß sie ihmwieder Treu und Gehorsam versprachen.

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Itzt kehre ich zu Bohemund zurück, den wir obenin Aulon'verließen, wo er so lange verweilte, biß er

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