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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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119
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von dem nahen Ische, nur dadurch befreyen konnck^ke, daß ich einige sehr wenige, noch dazu überflüssi-

^ge , und in Rücksicht der übrigen ganz unbeträchtliche

^Stücks, aus den Kirchen nahm: darf es mir da wohl

^verargt werden, daß ich es wirklich gethan habe?',

M So wohl er sich in dieser Rede auch verrheidigt hatte,

Ä ^ bekannte er sich doch gleich daraus für schuldig.

Ä.

Die Vorsteher mußten ihre Breven noch einmaldiwchsehsn, und den Werth der Sachen berechnen, diekk>> er den Kirchen genommen hatte. Nach dieser Schä-tzung verordnet er, daß aus der Schatzkammer, jähr-^ lich eine gewisse Summe zum Ersaß für den angerich»

!» tekcn Schaden, der Capelle, wo die Gebeine der vor-

hin genannten Kaiserin ruhen, ausgezahlt würde. Manl» har auch bis auf den heutigen Tag, mit dieser Zahlung

A noch nicht «ungehalten. Ingleichen setzte er aus der

Ä/ kaiserlichen Schatulle der Kirche zur Mutter Gottes auf

»p dem Schmiedrmarkt, ein jährliches Einkommen fest,

n>«! wovon diejenigen, welche daselbst beständig heilige Lie-

») der singen, hinlänglich unterhalten werden könnten,

hur Um eben diese Zeit ward ein gefährlicher Anschlag ent-

«s- deckt, -den die vornehmsten des Staats, gegen den

ch Kaiser gefaßt hatten. Auch hier war der Kaiser ss

B gnädig, die Strenge der Gesetze zum Vorthcil der

«L Verbrecher zu mildern. Ec begnügte sich damit, die

^ Urheber des Komplotts aus dem Lande vertrieben zrr

k haben, jB

Als Alexius, vom Nicephorus Botani'akes, zurK Würde des Domesticats erhoben ward, nahm er einen

i gewissen Manichäer in seine Dienste, und gab ihm,

^ nachdem er sich hatte taufen lassen, ein Kammermäd--

B chen der Kaiserin zur Ehe. Dieser Mensch hakte vier

K- Schwestern, welche bey dem letztem Vorfalls mit den

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