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über. Nur Briennius edler Sinn blieb unerschükterk.Er gab sein Ehrenwort von sich, nie wider den Kaiserzu fechten, sondern in seine Heymakh zu kehren, wennman ihn nur frei) bis über die Grenz- geleiten wollte.Alexius bewilligte ihm sein Verlangen,, und kehrtedann siegreich nach Constankmope! zurück.
Hier muß ich die Erzählung ein wenig unterbrechen,um von der Art uud Weise, wie sich der Kaiser mitLen Manichäern oder Paulieiauern abgesimdeu hat, ei-mge Nachricht zu geben. Die Klugheit widerriech es ihm,sie mit bewasneker Hand anzugreiftn, weil er wohl ein-sah, daß so tollkühne rasende Menschen, sich nicht an-ders , als nach einem großen Verlust von Leyden Thei-len ergeben würden. Und doch schien es seinem Ehr-geih unerträglich, in der Residenz zu erscheinen, ohneseinen. Sieg, durch eine gerechte Rache gegen jene Wi-derspenstigen gekrönt zu haben. Er setzte sich demnachvor, blos die Rädelsführer unter ihnen zu züchtigen,und dis übrigen seinem Heere wieder einzuverleibcn.Dieß bewerkstelligte er auf folgende Art. Er locktesie durch Briefe, und gute Versprechungen, die derRuf seines Siegs noch verstärkte, aus ihren Wohn-sitzen , wo sie sich bisher ruhig und friedlich verhaltenhatten. Stsct nun nach Constantinopel abzugehen,wo-hin er die Manichäer berufen hatte, blieb er unter ir-gend einem Vorwände in MochnupoliS liegen; in derThat aber, um hier ihre Ankunft abzuwarten. Alsdiese erfolgt war, wurden ihre Nahmen ausgezeichnet,und nie mehr als ihrer zehen zugleich nach der Sradtgeschickt, mit dem Versprechen, der Kaiser würbe sichnächster Tage mit ihnen insgesamt vergleichen. Inder Stadt waren Leute bestellt, die ihnen sogleich ihrePferde und Waffenabnehmen, und sie in die bestimm-ten Gefängnisse führen mußten. Auf diese An wußte
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