Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
113
Einzelbild herunterladen
 

t

k

HZ

viele Anhänger unter den Hofieuten und den Großen^>Vj, der Stadt. Der Kaiser wollte dem Streit, der ihm- sehr am Herzen leg, auf einmal ein Ende machen, undNAtz lies; die Irrlehren des Jtalus auf eilf Punkte bringen.

Diese Punkte sollte Jtalus, mit verhülltem Kopfe,Küit z aus der Kanzel der großen Kirche, und zwar vor der^j!» ganzenVersammlung laut abschwören m;d verdammen.Dieß geschah; aber der unruhige Kops ward darumum nichts besser. Er fieng von neuem an, seine Be-H-M hauprungm vorzutragm, kehrte sich nicht an die Er-Mahnungen des Kaisers, und trieb es so arg, daß ercM« endlich darüber in den Bann geriech. In der Folgerch« ward dieser Bann sehr gemildert, nachdem er seinerikM Rme an den Tag gelegt hakte. Von der Zeit an,blieben zwar die Lehrsätze verdammt, aber der Nähme''«M Urhebers gerieth beynahs in gänzliche Vergessen.

V ^it. Denn wie gesagt, Jtalus änderte nach diesemti'lR Vorfall sowohl sein Betragen, als seine Meynungkn.' n Seekenwanderung ward ausgegeben, die Lehre von'' Sir be» Ideen nach dem System der rechtgläubigen KircheE '' umgegoßen, und die Bilder der Heiligen in ihre vori-ge Verehrung wieder-eingesetzt, kurz er war jetzt einganz andrer Mensch, als zuvor.

H

Sech

Denkwürdig?, s. B.