zog nicht wenige Lehrlinge, die hernach als Tyrannei ^auftraten, und deren Namen mir entfallen sind. ' Mles dicß geschah noch vor der Regierung meines Va-tcrs. 2lls dieser die Mängel bemerkte, an denen dirWissenschaften darmederlagen, und den Mißbrauch,den man von der Logik machte, suchte er emsig nach, sivo noch irgendwo Funken wahrer Gelehrsamkeit, dienoch neues Lebe» versprachen, unter der Asche glimm- jten, und munterte jeden guten denkenden Kops zumernstlichen Studirm auf; leider waren ihrer nur nicht kviele, und auch diese standen nur auf der Schwelleder !Aristotelischen Philosophie. Seiner Verordnung zu- ?folge, mußte das Studium der Bibel, dev weltlichen-'Gelehrsamkeit voranstehen. Weil Jtalus noch immerdie größten Verwirrungen anrichteke, und viele Men.scheu verführte, so gab Alexius seinem Bruder Isaaeden .'luftrag, Untersuchungen über ihn anzustellen.Isaae liebte die Wissenschaften nicht blos, sondernkannte sie auch. Er fand dis Blößen des Jtalus,deckte sie in einer öffentlichen Versammlung auf, undüberlieferte ihn, nach dem Willen des Kaisers, demUnheil der Kirche, vor deren Richterstuhl gr seinenUnsinn aufs ärgste trieb. Die Lehrsätze, welche er be- jihauptete, stimmten nur dem kirchlichen System garvicht überein. Eusirakius Garidas, Patriarch vonConstanti'nopcl, sollte ihn in den Nebengebäuden der'großen Kirche wieder aus den rechten Weg führen. Al-lein statt den Fehlenden zu belehren, ließ er sich viel-mehr von ihm zu gleichen Jrrthümern verleiten. DasVolk strömte auf dis Nachricht von diesem Vorfälle ,Haufenweise zu der Kirche, und federte den Jtalus her-ÄU§. Es war so wüthend, daß es ihn von oben her--ab mitten in die Kirche würde geschleudert haben, wenner sich nicht ganz oben unter dem Dache verkrochenHatte. Be,Y dem allen, hatte er doch noch immer
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