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Seelenwanderung, und dergleichen, womit sie bestän-dig um sich warfen, wußten sie auch kein verschneitesWort vorznbringen. ?ln dem Hose meiner theurcn El-tern Harke jeder, der sich zu den Wissenschaften bekann-te, si ui ii Zutritt, und sie selbst waren in Erforschunggöttlicher Wahre eiten Tag und Nacht beschäftigt»
Hier muß ich eine kleine Abschweifung begehen,die uns nach rhetorischen Gesetzen vergönnt ist. Icherinnere mich, daß die Kaisirm, meine Mutter, öf-ters mit dem Buch in der Hand zur Tafel gieng. SietaS am liebsten in den Schriften der h. Vater, vorzüg-lich des Philosophen und Märtyrers Maximus. Un-tersuchungen über Gegenstände der Natur machten ihrlange nicht das Vergnügen, welches sie bey dem S:u-dio der Theologie empfand, in der sie den Quell derwahren Weisheit suchte. Ost fragte ich sie, von Be-wunderung durchdrungen, wie eö nur möglich sey, zueiner solchen Höhe hinaus zu blicken? Ich wenigstens-setzte ich hinzu, unterfange mich nicht, nach Erkennt-nis so hoher Dinge zu streben. Die tief dm chdachten,abstracto« Spcculakionen des Mannes sollen ja jeden,der sie liest, schwindlicht machen, „siebe Tochter, ant-wortete sie mir lachlend, deine Furchtsamkeit hak mei-nen Beyfall. Ich selbst wage mich nicht ohne Schau-dern an diese Bucker; und doch kann ich mich nicktvonihnen trennen. Lies nur erst mit Aufmerksamkeit eini-ge andre Bücher, und dann sieh, wie dir diese gefallenwerden. Das Andenken an diese Worte dringt mirans Herz, und zerreißt den Faden meiner Erzählung-,den ich hier wieder anknüpfen will»
Jrolus, der sich bald durch seine Schüler mäch-tig fühlte, begegnete jedermann mit unerträglichemStolze, flößte vielen verderbliche Grundsätze ein, und
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