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Dem es daran gelegen ist, diesen Mann genauer zukennen, für den will ich noch folgendes bemerken. Jm-lus hatte einen großen Kopf, eine sehr stäche Stirn,ein auffallendes Gesicht, eine Rase, recht zum Athem-holeil erschaffen, runden Vart, breite Brust, undwohl proportionirte Glieder. Der Größe nach war ervon mitlerer Statur. Das Griechische sprach er, wiees sich von einem gebohmm Lateiner erwarten läßt, derals ein schon erwachöner Jüngling nach Griechenlandkam. In so spaten Jahren kann man das Griechischezwar noch lernen, aber nie wird man die rechte Aus-sprache treffen, sondern nur die Sylben verstümmelnund radebrechen; daher fiel auch seine Aussprache je-dermann aus, und denen besonders , die sich einer gro-ssen Eleganz in ihrer Muttersprache befleißigten. Sei-ne Schriften strotzten von dialectischen Grübeleyen, undeben so vielen Versündigungen gegen eine gute Rheto-rik. Einem solchen Manne strömte unsre Jugend Zn,um sich von ihm in den Lehrsätzen des Proclus, Plato,und der beyden Philosophen Porphyr und Jamblich un-terrichten zu lassen. Vornehmlich bot er seine Dienstedenen an, die in der Philosophie des Aristoteles undbesonders in dem Organon desselben weitere Fsrcschrit-te machen wollten. Der Erfolg entsprach nicht seinenhochtrabenden Verheißungen. Aller Vermuthnng nach,war blos sein heftiges, grobes und ungeschlachtes Be-tragen daran Schuld. Man denke sich nur einen Sa-lomon, Johannes, jene Jasiren, Serblier und andremehrere unter seinen Schülern. Ich habe diese Per-sonen Me bey Hose, wohin sie nacd der Zeit zu kom-men pflegten > kennen gelernt, und bemerkt, daß siekeine Wissenschaft gründlich studirt hakten. Ihr Ori-ginal war ihr dialectischer Lehrer, den sie in plumpenStellungen und andern Alfanzereyen treulich copierten.Äußer ihren Ideen, ihrem verworrenen Geschwätz von
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