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(Quelle). PselluS hatte sich nach empfangener Tonsuraus der Stadt begeben. Das dadurch erledigte Lehr-amt in der Philosophie, und die Würde eines Ober--Haupts der Philosophen fiel dem Itaius zu. Von nunan beschäftigte er sich mit Erklärung der aristotelischei;und piatonija-en Schriften. Dem scheine nach, hätteman ihn für einen grundgelehrten Mann halten müssen,der in dem schwersten aller Systeme, demperipaketischen,und vorzüglich in der logik seines Gleichen suchte. Da-gegen büsb er in ander» Wissenschafter! weit zurück. Jndcr Grammatik war er ein Stümper. Den Nektarder Rhetorik hatte er noch nie gekostet, daher war seinVortrag nichts weniger als fließend und schön, der Aus-druck war harr, versteckt, und nicht im mindesten licht-voll. In seinen Schriften sieht man nur den allezeitrüstigen Dialektiker. Im mündlichen Vortrag siosienihm die Syllogismen leichter als im schriftlichen. Beyden Disputationen konnte kein Mensch gegen ihn bestehen. Er besaß eine ungemeine Fertigkeit in verfängstchen Fragen, durch die er den Gegner, die Antwortmochte ausfallen wie sie wollte, in die Falle lockte. DüDialektik, gebrauchte er als ein Werkzeug, die Köpf'anderer zu verwirren, und in Jrrgänge zu verwickeltaus denen sie hernach nicht entkommen konnten. UebrigenS war er, wie gesagt, ein Ignorant, und ein sch',jachzornigec Mensch. Dieser lehre Fehler verdunkeltenoch das wenige Gute, welches er als Gelehrter besah.Während dem Dispukiren setzte er die Hände, eben sogut wie die Zunge, in Bewegung, indem er seinenGegner nicht allein mit der Hand auf den Mund schlua,sondern ihm auch in die Haare siel. Di«ß war Zewmnicht philosophisch gehandelt, es mußte dann der einzi-ge Umstand seyn, daß er sich die That gleich gereuenließ, und den Beleidigten weinend um Verzeihung bac-
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