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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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103
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wo die Insignien des Kaisers, die mit Silber beschlag-nen Spieße; dis Pferde mit dem purpurnen Reitzeugsstanden, und glaubte, daß sich Alexiuö daselbst befin-den müsst. Gegen dies Stelle richtete er den Flügel,den er selbst ansührts (der Chef des zweyteu Flügelswar der Constabel Bneiinius).(Z9) Bohemund siel miteiner Wuth ein, die man schon an ihm gewohnt war,und fand einen nur kurzen Widerstand, weil sich dieKAstrlicheu der gegebnen Ordre gemäß bald zmückzie-hen musten. Alexius lauerte in seinem Hinterhalte solange bis sich Bohemund, der die Fliehenden unabläs-sig verfolgte, weit genug entfernt hatte. Nun ließ erseine Reiter wieder aufsitzen, siel mit ihnen in das feind-liche Lager ein, und ramme hier alles auf was er vor-fand. Itzt aber war es auch hohe Zeit, daß seineTruppen zum Stehen gebracht wurden, denn Bohe-mund war ihnen noch immer im Rücken, und wurdevon BrienniuS unterstützt, der ihm auf dem Fuße nach--folgte. Zu dem Ende schickte Alexius den berühmtenBogenschützen Pyrrhus Georgius mit einigen auserle-senen Leuten gegen den letztem ab, doch mit dem aus-drücklichen Befehl ihn blos von ferne mit dem Geschoßanzngreifen, und nicht so wohl den Reiter, als dasPferd zu erlegen. Der Franke ist fürchterlich, wenner auf seinem Roß sitzt; ist aber dieses gefallen, soscheint er gar nicht mehr der vorige zu seyn. SeinSchild,und die langen geschnäbelten Schuhe (40) erschwe-ren ihm den Gang, und machen es dem Gegner leicht,ihn gefangen zu nehmen.

Georg kömmt mit feinem Geschwader dem kaiser-lichen Befehl getreu nach, und bringt die feindlicheReikerey so sehr in Verwirrung daß sie sich, um nicht al-le Pferde zu verlichren, schwenken, und die Fluchtergreiffen mußte. Eine dicke Staubwolke erhebt sich

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