Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
102
Einzelbild herunterladen
 

102 - -- -

letztere hieß auch Iohannaces, war ein tapferer erfahr-ner Soldat, und aus einer vornehmen Familie zuAdriauopel gebürtig. Diesen Männern gab er nochaußer dem Commando alle Insignien der kaiserlichenMacht, und erklärte ihnen , wie sie mit den Truppenagiren sollten. Die Ordre lautete so: Die Schlacht,ordnung bleibt, wie sie in dem vorigen Treffen gewe-srnwar; den ersten Angriff eröffnen kleine Scharmützel,bis das Signal Zur völligen Schlacht gegeben wird.Wenn bcyde Heere schon mit einander handgemein sind,wird eine Wendung gemacht, als wenn unsre Trup-pen sich ohne Ordnung gen Lykostomion flüchteten. Zu-dem der Kaiser noch sprach, siengen die Pferde bey derganzen Armee, Z« aller Erstaunen, plötzlich an zu wie-hern. Alexius und mehrere einsichtsvolle Leute zogendaraus eine gute Vorbedeutung.

Nach Sonnenuntergang nahm er einige seiner be-sten Leute, führte sie Larissa zur Rechten, dmch dentibetanischen Paß, schlug sich um Rebenicum, undkam durch Mage linker Hand bey Larissa hervor. Hiernahm er die Gegend genau in Augenschein , und suchtesich eine der tiefsten, verborgensten Stellen aus. So-bald er sich entfernt hatte, ließen seine Generale durcheinige streifende Partheyen die Feinde bis in die sin-,kende Nacht beunruhigen, und zwar in der Absicht,um ihre Aufmerksamkeit so sehr zu beschäfftigen, daß siekeine Gelegenheit hatten, dem Kaiser auf die Spur zukommen. Dieser hatte unterdessen einen schicklichenPlatz gefunden, wo er Halt machen, die Reiter absitzen,und sich mit dem Zügel in der Hand niederhocken ließ.Er selbst hielt in derselben Stellung, das Gesichte gegendie Erde gekehrt, die ganze Nacht bey einem Busch aus..

Mit TageS Anbruch , fand Bohemund die Kaiser-lichen schm in Schlachtsrdnuug gestellt. Ep bemerkte

wo

s,B!

Ach

MW

shL

irikch

KM

tr

s«

»ntzüi

Ükitki