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^ ^ Zn dem Bilderstreite lehrte er, daß man den Bildern
^ keinen relativen, sondern einen wirklichen Dienst erwei-
^ ft, und wich noch sonst in einigen Stücken von der
, ^ rechten Lehre ab, ob aus Streitsucht oder aus Haß
^ gegen den Kaiser, oder aus Unwissenheit, mag Gott
entscheiden. So viel ist gewiß, daß schadenfrohe Leute,t deren es damals viele gab, ihn aufhetzten. Alexiussuchte sich mit ihm zuvergle chen, bat ihn, seine Mey»stchy nung wegen der milder aufzugeben, versprach ihm dieerlittenen Beleidigungen nicht zu rachen, die der Kircheentzogenen Güter doppelt zu ersetzen, und ihm alle ge-hörige Genugthuung zu verschaffen. Er hatte sich auchwirklich bey den vornehmsten Mitgliedern der Synodeft gut entschuldigt, daß sie auf seine Seite traten, undKM welches ihnen von der Parthey des Leo den Namen>> Dill Iaherrn zuzog. Dieser aber gab den Vorstellungendes Kaisers nicht das mindeste Gehör, machte sich viel»llihe mehr einen starken Anhang, und ermüdete durch seinenTrotz die Nachsicht des Kaisers endlich so sehr, daßMin' man einige Jahre nachher genöchigt ward, ihn durch
iisim ,jnen allgemeinen Schluß ins Exil nach Sozopolis,
am PontuS gelegen, zu verweisen, wo der Kaiser dieyD, besten Anstalten zu seiner Aufnahme getroffen hatte,die er aber, aus eingewurzelten Groll sich niemals zuNutze machte.
D Der Leser wird mir diese kleine Ausschweifung ver-,,/H zeihen, die, wie mich dünkt, kein unerheblicher Zug in^ dem Gemählde der damaligen SraatSverfassung ist.
Als es ruchbar ward, daß der Kaiser in Sicherheit sey," stellten sich viele ein, die bey ihm Dienste nahmen, und
" ^ aufö Beste geübt wurden. Es gieng eine neue Ge»
sandtschast an den deutschen König ab, die ihn aufs^ dringendste bitten mußte, dem Robert in der Lombardei)eine Diversion zu machen. Alexius gieng nach Con-j stanti»