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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
89
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Mit Anbkuch des Tages waren beyde Heere inSchlachtordnung gestellt. Ein Theil der Hülfstrup-pen, welche Alexius mit sich führte, hatte sich schonfrühe durch Umwege vorauSgemachr, und fiel nun zu-erst in Verbindung mit der Besatzung von Dyrrachiumdem Feind in den Rücken. Dieser Angriff war dasSignal zum allgemeinen Treffen. Gleich anfangsward der eine Flügel von Roberts Armee, den Graf(24) Amicet kommandirte, zum Weichen gebracht,von den Varangern aber, den Hülfsvölkern aus Thule,aus unbedachter! Hitze zu weit verfolgt, als Gaeta,Roberts Gemahlin, wie man sagt, die FliehendenLurch ihr Zureden wieder zum Stehen brachte undvon neuem gegen den Feind anführre. Die Varan-ger hatten sich zu weit von der Hauptarmee entfernt,und waren auch zu müde, um sich schnell genug zu-xückziehen zu können.

Sie wurden daher von einigen Divisionen, welcheRobert an sie abschickte, theils niedergehauen, theils inder Kirche des heil. Michaels, zu welchem, als demSchutzpatron der Soldaten sie ihre Zuflucht genom-men hatten, lebendig verbrannt.

Nun ward auch der übrige Kern des kaiserlichenHeeres nach einem tapfer» Widerstande über den Hau-fen geworfen. Unter mehrern Edlen blieben Constan-iiuö(2-i), desKaisers ConstantinsSohn, undNicephoruSPaläologuS, Georgs Vater. Alexius focht wie einLöwe, und wich nicht eher als bis alles verloren war.Da er, auch nach^entschiedenem Sieg, das Schlacht-feld noch immer nicht verlassen wollte, sprengten dreyRitter mit verhängtem Zügel und eingelegter Lanzeauf ihn ein, zwey davon sind dem Namen nach bekannt,der oben genannteAmicet undPerer von Alixha(26).Dem

§ 5 Stoß