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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
88
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Diese Bedingungen aber waren van der Art, daß Ale-zrius sie unmöglich ohne Nachtheil des Reichs eingehcnkonnte, ob sie gleich von dem anlockenden Erbieten, dieLsmbardey vom Kaiser zu Lehn zu nehmen, und ihmrm Kriege Hükfötruppen zu geben, begleitet waren.Wer erkennt hier nicht die Arglist eines Mannes, derdie Ursache des Krieges, an dem er doch selbst Schuldist, auf einen andern walzt, und die Welt überredenwill, daß er die Hände zum Frieden geboten habe.

Robert erhielt vom Alexius eine Antwort, wie ersie sich gewünscht hatte, rief darauf die Edlen in seinemLager zusammen und stellte ihnen vor, daß unter dengegenwärtigen Umständen alle Vorsicht nöthig sex.Der Kaiser, sagte er, sey ein junger aber zugleich be-herzter und sehr erfahrner General, gegen den sie schwer-lich bestehen würden, wenn jeder nach seinem eignenDünkel handeln wollte. Deswegen gebe er ihnen denwohlgemeinten Rath, sich ein gemeinschaftliches Ober-haupt zu wählen, das nach den besten reiflich erwognenVorschlägen anderer das Ganze zu lenken verstünde.Die Versammlung gab ihm ihren vollkommnen Bey-fall, und erwählte ihn selbst einmüthig zu ihrem Ober-haupt. Der schlaue Robert ergab sich nach einigenWeigerungen darein, und ließ nun, mit Zustimmungder übrigen, alle bey der Armee befindliche Bagage,nebst den Transportschiffen zu Grunde richten, um sei-nen Truppen keine Wahl mehr übrig zu lasten, alszwischen Sieg und gänzlichem Verderben. Daraufführte er sein Heer des Nachts am achtzehnten Okto-ber über die Brücke und lagerte sich vor der Kirche desheil. Theodor, wo Er und alle seine Soldaten denübrigen Theil der Nacht unter gottesdienstlichen Hand-lungen durchwachten.

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