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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
90
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Stoß des Amicet wich der Kaiser durch eine kleine Be» ^wegung auö, die er mir dem Pferde machte. DenStoß des andern parierte er mit dem Schwert aus,und hieb ihm noch dazu die Hand ab. Der dritte hat-le ihm beynahe den Kopf gespalten, wenn er sich nicht ^nach hinten zu gebogen hätte. Aber dennoch bekam er tzt ^eine Quetschung am Kopf und verlor seinen Helm. Er ^ermannte sich zwar wieder und bestand noch eine Weileden Streit: als er aber sähe, daß keine Rettung mehrübrig sey, ergriff er eb nfalls die Flucht. I» diesemTreffen hakte BodinuS ganz seine Schuldigkeit unter- 'lasten; er war bloßer Zuschauer gewesen, und zog sichjetzt, ohne einen Angriff gethan zu haben, mit seinenLeuten zurück, weil er nur dann erst augreiscn wollte,wenn sich der Sieg aus Alexius Seite neigen würde.

Die Flucht des Alexius war wegen mehrerer Ne-kenumstande so gefährlich als wunderbar^ DurchHülfe feines Pferdes (27) entkam erglücklich den Reitern,die Robert ihm nachgeschickt hatte. Er sprengte einenschroffen oben sehr spitzigen Felsen hinan, schlug sich -durch einen Hausen Feinde, die vom Nachsetzen zurückkamen, erlegte einen vornehmen Ritter, der sich unterihnen befand, und g eichsam Roberts zweyce Handwar»

Robert war äußerst aufgebracht, als er erfuhr,daß man den Kaiser habe entwischen lassen, und drohteeinem von seinen vornehmen Rittern mit der Geiße-lung; ließ sich aber durch vernünftiges Zureden wiederbesänftigen, da ihm einer vorstellte, es müsse durch einWunderwerk geschehen sey», daß Alexius mit dem Pfer-de über einen Felsen gekommen sey, den nicht einmalsin Fußgänger ohne Lebensgefahr ersteigen könne.