Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
87
Einzelbild herunterladen
 

87

Riikk,

nf >)!»

m,

!ks-.'j

!kF«i-

.Hk, «>ÜM,llS

^cumj»

l

-!r. ?

rcflckjiitlro!Ä» l

i! M§!I!^

-Hl, "

Oz»^

5 ^'

-

stoßen. Dieses hatte die Würkung, daß die Fallthüre,welche man wie eine Brücke auf die Mauer der bela-gerten Festung wirft, gänzlich unbrauchbar ward.Darauf schleuderten seine Soldaten ununterbrochenbrennende Materialien auf den Thurm, brachen, alsdieser im Feuer stand, und die Besatzung ihn verlassenHatte, zur Stadt hinaus, und zerstörten nun vollends,was noch nicht von den Flammen ergriffen war.

Von Theffalonich setzte Alexius seinen Weg mitmöglichster Eile fort, und lagerte sich endlich am r zcenOktober beym Nicolaustempel, vier Stadien weit vonDyrrachium; vorher aber hatte er schon beym FlußCharzanes (2z) einige Abgesandten an Robert geschickt,um ihn zu fragen, was ihn zuM Krieg bewege. Gleichnach seiner Ankunft berief er den rapfern Commendan-ten von Dyrrachium zu sich, um mit demselben zu be-rathschlagen, ob dem Feinde eine Schlacht zu liefernsey. Palaolog war dagegen, und mehrere erfahrneGenerale kamen mit ihm überein, daß man den Feindnur durch Scharmützel und durch Abschneidung derZufuhr entkräften müsse. Ganz gewiß war dieser Rath,wie man auch aus der Folge sehen wird, bey geg n-warciger Lage der Dinge der beste. Allein fungere,zwar muthvolle aber unerfahrne, Rathgeber drangenauf ein förmliches Treffen.

Unter diesen Berathscblagungen kamen die Ge-sandten von Robert mit dem Bescheide zurück: daß ecnicht im mindesten feindselig gegen AlexiuS gesinnt sey,sondern blos die Absicht habe, dem unterdrückten Mi-chael, seinem Anverwandten, Genugkhming- zu ver-schaffen ; daß er sich ferner zu einem gütlichen Vergleichwolle bereitwillig finden lassen, sobald nur erst die Pun-kte bewilligt seyen, die er als Bedingungen Vorschläge.

F 4 Diese