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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
86
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chem Robert den Feldzug eröffnete, war er von Con.stantinopel aufgebrochen, welches er der Wachsamkeitseines Bruders Isaak überließ. Während des ganzenMarsches mußte die Armee in völliger Schlachtord-nung bleiben, damit die Officiere Gelegenheit hattensich im Commando zu üben, und solche Stellungenanzunehmen, welche die jedesmalige Lage des Orts er-fordert. Unter den Truppen befanden sich Türken von(20) Achris, deren Anführer der damalige Groß Pri-micer Taticius (21) ein Saracene von Geburt war,und ungefähr zweitausend achthundert Manichäer (22).Diese Letzter» waren, wenn man sie reizte, äußerst wil-de, kriegerische und blutdürstige Menschen»

Ehe Alexius noch vor Dyrrachium anlangte, be-gegnete ihm ein Reisender, der von da herkam, unddie Nachricht mitbrachte, daß Paläolog einen verzwei-felten Ausfall gewagt, und viele Wunden, vorzüglichaber eine an den Schläfen empfangen habe. DerKaiser, der aus dieser Erzählung nur zu wohl merkte,daß jenen wichtigen Posten nur der schleunigste Entsatzretten könne, rückte jetzt mit forcircen Märschen vor.In Thessalonich hatte er schon Gelegenheit vollständi-gere Nachrichten über den erwähnten Vorfall beyDyrrachium einzuziehen. Robert befand sich, wie erhier erfuhr, in der besten Verfassung, hatte sich unge-fähr einen Pfeikschuß vor der Festung verschanzt, undseine Truppen in der umliegenden Gegend aufdasvor-theilhasteste postiert. Mittlerweile war Paläolog auchnicht müffig gewesen, sondern hatte unter andern einengroßen hölzernen Thurm, von dem sich Robert vielHoffnung machte, glücklich zernichtet. Er ließ näm-lich als der Sturm vor sich gieng, einen eben so hohenThurm an die Mauer führen, und aus diesem einenschweren Balken gegen die Fallthüre des feindlichen

stoßen.