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ren Michael zeigen würde. Robert ließ auch wirklicheinen Mann in prächtigen Kleidern mit klingendemSpiele verführen, der aber mit Hohngelächker abge-wiesen ward.
Was diesen falschen Michael sonst noch betrifft, sowaren die Meynungen über ihn sehr verschieden. Ei-nige hielten ihn für den Mundschenken des Kaisers, des-sen Namen er sich anmaßte, andre für den wahrenMichael, noch andre fanden bey der ganzen Sacheweiter nichts, als eine List der sich Robert zu seinen ei-gennützigen Absichten bediente.
Paläolog berichtete dem Kaiser alles was vorgefal-len war, und unter andern auch, daß die Parthey desFeindes immer stärker werde, weil sich viele überrede-ten, daß Michael wirklich in Roberts Lager befind-lich sey.
Alexius hatte nicht einmal so viel Soldaten, alsRobert aus dem Schiffbruch gerettet hatte, und wußtesich weiter keinen Rath, als bey den Türken und Ve-netianern um Hülse zu bitten. Von den lehtern ver-langte er Beystand zur See, und schleunigen Entsatzder belagerten Festung.
Er schickte ihnen viele Geschenke und that ihnen auchmehrere Versprechungen, die er auf jeden Fall, siemöchten siegen oder verlieren zu halten bereit sey. Zu-letzt erbot er sich auch, ihnen alles was sie von ihm be-gehren würden, und was nicht mit dem Nachtheil desReichs verknüpft sey, schriftlich zu bestätigen.
Die Venetianer ließen sich sogleich bereitwillig fin-den, brachten den Vertrag ohne Zeitverlust zu Stan-de, seegelten mit der Flotte ab, und legten sich nacheiner glücklichen Fahrt bey Pallia, (wo eine uralte
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