Druckschrift 
[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
82
Einzelbild herunterladen
 

82

Viertes Buch.

^j^er siebzehnte Iunius des tausend ein und achtzkg-sien Jahrs nach Christi Geburt war der merk-würdige Tag an dem Robert den ersten feindlichen Ein-fall that. Seine Armee war nicht allein sehr zahlreich -sondern auch in der besten Verfassung, und sehr gut inden Waffen geübt, eben dieses galt auch von seinerFlotte. In Dyrrachium hingegen, das der Feind vonallen Seiten beängstigte, sah e6 äußerst traurig aus;die Besatzung war voll Schrecken, und hatte vielleichtallen Much sinken lassen, wenn nicht ihr Commendantein Mann gewesen wäre, der hier völlig an seinemPosten stand. Palaolog, als ein geübter Krieger, derkeine Gefahr scheute, und in den Morgenländern mehrals ein Treffen gewonnen hatte, bot alles auf, um dieGegenwehr so kräftig als möglich zu machen. Bisherhatte man aller Orten ausgesprengt, Robert habe esblos auf Beutemachen angelegt, und werde sich nacheinigen Streiftreyen wieder ruhig nach Apulien zurück-ziehen: jetzt aber ließ sich aus den ernstlichen Zulüftun-gen mehr als zu deutlich abnehmen, daß Robert wirk-lich aus Eroberungen ausgehe, und vor allem Dyrra-chium, als den Schlüssel dcö Reichs, in seinen Han-den zu haben wünsche. Als er vor dieser Stadt an-kam , und um die Ursache des Krieges befragt ward,gab er zur Antwort: er wolle Michael auf den Thronerheben, von dem man ihn unrechtmäßiger Weise ge-stoßen, und die Schmach rächen welche dieser Kaiserhabe erdulden müssen. Die Besatzung erbot sich ohneVerzug die Thors zu öffnen, wenn man ihnen den wah-ren

v«,Mi», dij

Um

«m

chm

!iy