„ner vielgeliebten Mutter an, und theile ihr, kraft ge«
, k ' „genwärciger Urkunde, unumschränkte Vollmacht mir,„so daß alles, was sie entscheidet, anordnet und be«^ „fiehlt, angesehen werde, als wenn es von mir gesche«
Man wird in der That über diesen Schritt desAlexiuS erstaunen, durch den er alle Macht seiner Mut«"Dit wr übertrug, und sich selbst mit dem leeren Titel be«gnügte. Vielleicht wird man es ihm zum VorwurfEck, anrechnen, daß er sich selbst den Gefahren des KriegsrA« autzsetzte, um ein Weib an die Spitze des Staats zu»ME stellen. Aber alle diese Bedenklichkeiten verschwinden,wenn man den hohen Geist, und die ungemeine Thä«»>i ich rigkeit der Anna in Erwägung zieht. Alexius kanntediese gar zu wohl, und wußte, daß er nichts besserethun könne, als was er wirklich that. Er war ihrdaher in allen Dingen wie ein Sclave ergeben, befolgteihren Willen auf das pünktlichste, und war gleichsamnur das Instrument in den Händen der Anna. 2»MzÄ dieser Rücksicht kann man ihm auch nicht füglich denTitel eines Selbstherrschers geben, weil er sich ein fürö allemal der obersten Gewalt begeben hatte.
Meine Absicht ist nicht, mich in das Lob einer Für«^ ^ stin zu verlieren, die als Regencin und als Mensch die,.M, größte Achtung verdient. Einzelne Züge bloß will ichzusammen stellen, aus denen der Leser den Karakterdieser, für ihre Zeit so merkwürdigen, Frau entwerfen^ und beurtheilen kann. Seit dem Kaiser MonomachuS
l Unwesen glücklich gesteuert ward. Sie kheilre ihre
^ waren die Sitten des Hofes aufs aufferste verdorben,
^ ^ und Buhlschweftern wurden ungescheut in dem kaiser«
^ ^ lichen Palaste geduldet. Diese Ausschweifungen dauer«
ten bis Nils !>i<> r,-»» Iknnn.
ren bis auf die Zeiten der Anna, durch deren Eifer dem
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Zeit