lichkeit überzeugt, ihrem Hange zum Klosterleben ent-sagen möchte; dabey aber mußte er doch die Vorsichtgebrauchen, ihr nicht vor der Zeit seinen Entschlußmerken zu lassen. Er legte es daher so künstlich an,daß sie sich am Ende gefangen sah, und aus Liebe fürihren Sohn das Ruder des Staats nicht mehr aus denHänden legte.
Bald erschien auch die Gelegenheit, wo er sich ih-res Beystandes kräftig bedienen konnte. Noch vorAusgang desselben Jahres that Robert einen feindlichenAngriff, und zwang den Alexius, sich mit seiner Armeein Bewegung zu setzen. Weil nun seine Gegenwartim Felde nöthig war, so übertrug er seiner Mutter, mitAusschluß aller Andern, unumschränkte Gewalt in öf-fentlichen Geschafften, und bestätigte ihr dieselbe durchfolgende Urkunde.
„Nichts übertrifft die Zärtlichkeit einekMutter, die„für das Wohl ihrer Kinder sorgt. Auf ihren Schutz„kann man bauen, wenn Gefahren und andre Unglücks-„fälle drohen. Der Rath, den sie giebt, ist wohlüber-legt und standhaft, ihre Gebete und Wünsche sind„sichere Stützen und unüberwindliche Wächter. Diese„Wahrheit Hab ich an dem Beyspiel meiner nie genug„zu verehrenden Mutter bestätigt gefunden, der ich„Leben und Erziehung von Kindesbeinen an zu verdau«„ken habe. Sie erleichterte mir die Last meiner Re-gierung, und nahm an den Beschwerlichkeiten dersel«„den keinen geringen Antheil. Jetzt, da ich gegen den„Feind anrücken soll, und alle Hände voll mit Kriegs-Rüstungen zu khun habe, kann ich unmöglich die Be«„sorgung der übrigen Staatögeschäffte und die Verwal-tung der Gerechtigkeit in meinem Lande bey Seite„setzen. Darum vertraue ich bcydeö der Aufsicht mei-
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