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[1] (1790) (1790)
Entstehung
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Lusserst beleidigt, und drangen mit aller Gewalt aufdie Krönung der Irene.

Es lebte damals ein Mönch in Constantinopel, derohnweit der großen Kirche seine Behausung hatte, undin einem grollen Rufe der Heiligkeit stand. Er wußtesich bey Alexius Mutter durch hohe Verheißungen«inzuschmeicheln, die dieser ohnehin sehr herrschsüchtigenDame nicht anders als willkommen seyn mußten. Siemachte ihm dafür Hoffnung zu dem patriarchalischenStuhl, erklärte sich laut gegen den damaligen Patriar-chen, und ließ diesem durch einige dazu abgerichtetePersonen unter der Hand einen Wink geben, er mochteaus Erkenntniß seiner eignen Schwache seine Enrlas.sung fordern. Cosmas merkte wohl, woher das alleskomme, schwur aber heilig, nicht eher feine Würdeniederzulegen, als bis Irene gekrönt sey, welches dannauch wenige Tage nachher geschah. Er dankte balddarauf ab, und gieng in ein Kloster. Sein Nachfol-ger war der vorhin erwähnte Mönch, Eustraciuö.

Während dieser Vorfälle beschäfftigte sich AlexiuSdamit, Titel und Würden am Hofe auszukheilen. Erbestätigte z. B. dem NicephoruS Melissenus den kai-serlichen Titel, erfand für seinen altern Bruder Isaakeinen neuen, nämlich den Titel eines Sebastocra-to r (iz), der ihm den nächsten Rang nach dem wirk-lichen Kaiser gab. Der Kaiserin Maria versprach ecvollkommnen Schutz, erlaubte ihrem Sohne (der unterder vorigen Regierung, zwar nicht gemeine und schwar-ze, aber doch nur seidne mit einigen Blumen gewirkteSchuhe tragen durfte) purpurne Schuhe anzulegen,sich einer Krone, nebst des kaiserlichen Titels zu bedie-nen, und Anthcil an der Regierung zu nehmen.Nach diesem getroffenen Vergleich zog Maria unter