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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
65
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teer ihm vor, bestehe aus lauter Landskindern, welcheeher Leib und Leben ausopfern, als eine Untreue gegenA s ihren Fürsten begehen würden, die andern wären vonÄ!,- jeher im Dienste unerschüttert geblieben, und hättennirK deswegen nach einem uralten Vorrechte jederzeit dien§tE Leibwache des Kaisers ausgemacht. Es sey ihm alsojtkch nichts übrig, als bey den Namitzen einen Versuch zu'»ich wagen, der ihm aller Wahrscheinlichkeit nach gelingenwürde. Diesem zu Folge schickte er einen Abgeordne-^ K, ten an den General der Namitzen (12), um mit ihm ^ wegen der Uebergabe der Stadt in Unterhandlungenzu treten, die dann auch bald glücklich beendigt^ wurden.

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Bis itzt waren die Gesandten des MelissenuS nochnicht abgefertigt worden, und drangen also desto hefti-ger auf die Auslieferung der Urkunde. ManganeSdem es nie Ernst gewesen war sie je auSzufertigen, ver-sicherte, daß die Schrift zwar fertig sey, bedauerte aber,daß er die Büchse nicht finden könne, in der die Mate-rialien lägen, mit denen sie beurkundet werden müsse.Man begreift leicht, daß dieß weiter nichts als einKunstgriff vom ManganeS war, der befürchtete, Me-lissen möchte sich, wenn er diese Urkunde allzu früh er-hielte mit dem bewilligten Kaisertitel nicht zufrieden ge-ben, und Lust bekommen weiter um sich zu greifen.Die Gesandten merkten wohl, daß man es nicht redlichmir ihnen meyne, versuchten es aber doch noch einmal,mit ihrem Gesuch einzukommen, und zwar gerade umdie Zeit, da die Armee im Begriff war in die Stadt zurücken. Allein itzt hatten die Comnener gewonnenSpiel und gaben also eine Entscheidung von sich, wieman sie unter den gegenwärtigen Umständen leicht er-warten konnte: Wenn Melissen, hieß es, sich selbstzu uns bemühen will, so wollen wir schon einen Ver-D-nkwürdigk. l-B. E gleich