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[1] (1790) (1790)
Entstehung
Seite
60
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Bulgarischen Geschlechts, und war die schönste Dameihrer' Zeit. Nach einigen Bedenklichkeiten ward ermit Alexius einig, sie in die Kirche der Mutter Gotteszu Blacherne in Verwahrung Zu bringen. Als sie auchbiemit fertig waren, eilten die Eomnener weiter, ließenaber den Paiäolog bey dem vorhin genannten Kloster,um ihm Zeit zu lassen, seine beweglichen Guter, die erdaselbst niedergelegt hakte, mit dem Fuhrwerk derMönche fortzuschaffen. Endlich trafen sie alle auf denbestimmten Sammelplätze bey der Armee ein. Vonhier schickten sie einen Boten an den Duca, JohannesCäsar, der sich auf seinen Gütern zu Morobund auf-hielt. Des Morgens früh, ehe er noch anfgestcmdenwar, hält der Bote beym Schloß. Casars Enkel, einsehr junger Knabe, wird ihn gewahr, höre seinen An-trag, und läuft geschwind zum Cäsar, um ihn davon zubenachrichtigen. Cäsar will es anfangs gar nicht glau-ben, wird aber bald eines bessern überzeugt, als seinEnkel zum andernmal wiederkommt und ihm aus demMunde des Boten folgende eigne Worte der Comne-ner überbringt:Wir haben ein Mahl bereitet, dem esnicht an Würze fehlt- Wollt ihr mit kosten, so kommtflugs herüber." Dieser 'Antrag war ein Donnerschlagin seinen Ohren. Er stellte sich ganz ungebehrdig,mußte aber doch Zuletzt dem Strome folgen, uns sichzu Pferde.setzen. Unterwegs traf er auf einen Menschen,der einen Transport GelveS an die kayserliche Schatz-kammer nach der Hauptstadt führte. Diesen nökhigteer, mit ihm zu übernachten, ließ ihn aufs beste bewir-thcn, und nahm ihm dafür am folgenden Morgen sei-ne Ladung ab. Dem armen Mann, der sich nicht!ge-traute, mit leerer Hand in die Stadt zu kommenh undauch nicht ohne Gefahr den Rückweg amreren konnte,weil durch den Aufruhr schon alles in Verwirrung ge-