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Eine so herzhafte Sprache, und die Furcht vor ei-nem Auflaufe nöthigten jene unverrichteter Sache zu-rückzukehren. Der Kayser, gutmürhig von Statur,und leicht zu lenken, sandte ihr das verlangte Kreutzmit dem Versprechen, sich nicht an ihrer Person zu ver-greisten. Hierauf ward sie mit ihren Töchtern undSchwiegertöchtern in ein Frauenkloster geführt, wohinauch die Gemahlin des Cäsar Johannes, (9) aus derKirche zu Blacherne abgehohlt wurde. In dieser Ver-wahrung lebten sie, ohne weitere Kränkung zu erdul.den; denn für die Sicherhett ihres Cigenthums hatteder Kayser die gemessensten Befehle gegeben, und ihreWächter waren durch allerhand Gefälligkeiten so sehrauf ihre Seite gebracht, daß sie ihnen täglich die neue-sten Nachrichten von dem Zustand der entflohenenPrinzen brachten.
Diese hatten nach der Trennung von den Ihrigenschleunig das Blachernex Thor ereilt, und aufgesprengt,sodann aus dem Kayserlichen Stall einige Pferde gezo-gen, und die übrigen an den Hinterfüßen gelähmt.Von da ritten sie zu dem, nahe vor der Stadt gelege-nen Kloster Cosmidion, entdeckten sich der GemahlinnCäsars, die sich daselbst aufhielt und zwangen ihrenSchwiegersohn Georg Paläologuö, mit ihnen gemein-schaftliche Sache zu machen; denn bis jetzt waren sie,aus dem Grunde weil sein Vater zu gut mit dem Kay-ser stand, gegen ihn zurückhaltend gewesen. Auch ißtwar ihm noch nicht viel zu trauen. Er sträubte sichsehr, und wollte von ihrem Vorschläge nichts wissen,mußte aber doch endlich den Vorstellungen seinerSchwiegermutter nachgeben. Das einzige was ihm»och im Wege stand, war der Gedanke, wie es simerSchwiegermutter Maria, und seiner Gemahlinn Annaergehen werde. Die erste stammte aus einem edlen
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