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ander. Endlich verstrich die Nacht, und ehe nochder Tag graute, verließen sie mit ihrer Mutter, ihrenSchwestern, Weibern und Kindern das Haus, gien-gen zu Fuß bis auf den ConstantinSmarkt, und schie-den hier von einander- Die Heyden Brüder eilten zumBlachernischen Schloß, (8) die übrigen begaben sichmit aller Geschwindigkeit auf den Weg nach der So-phienkirche. Unterließ war der Hofmeister des jungenMenschen erwacht. Hatte sogleich Verdacht geschöpft,und sich mit einer brennenden Fackel auf die Straßebegeben.
Hier höhlte er die Flüchtlinge ohnwcit der Kircheder 46 Heiligen ein. Dalaßena erblickt ihn, und falltgeschwinde aus einen Vorwand, mit dem sie ihre Unter-nehmung beschönigt. Wir sind, sprach sie, beym Kay-ser eines Verbrechens halber unschuldig angeklagt,und suchen daher unfern Schuh in den Gotteshäu-sern. So bald es Heller Tag ist, wollen wir unsselbst vor dem Kayser stellen. Ihr guter Freund,müßt so! gefällig seyn, und den Thürhütem unsreAnkunft melden. Der Hofmeister ging seinem Aufträ-ge gemäß fort, sie selbst aber langten bey der Kirchedes Bischofs Nicolaus an. Diese Kirche liegt nebender großen, ist gleichsam als ein Tbeil derselben anzu-sehen, und heißt auch schlechtweg die Frcystätte, weilsie schon vor 'Alters zum Zufluchtsort für Verbrecherbestimmt gewesen war. Man hatte, wenn ich nichtirre, die Absicht, den-Unglücklichen, der diesen Ort er-reichte, vor der geschlichen Strafe zu schuhen, denn ehe-mals begegneten Könige und Kayser ihren Unterthanenmit vieler Schonung. Als sie ankamcu, wurden sienicht sogleich vom Kirchendiener eingelassen, sondernerst befragt/wer sie waren, und woher sie kamen. Essind morgenlandische Frauen, antwortete einer aus dem
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